Vom kleinen zum großen Herzen – Leseproben

Hier können Sie sich einen Eindruck zu den Bänden der Serie 
"Vom kleinen zum großen Herzen" machen und ein paar Auszüge lesen. 

 

Band 1 – Was erzählt uns der Körper?

Epilog

Jeder Gedanke, jedes Wort und jede körperliche Aktion entfalten sich irgendwann in unserem Wesen. Unser physischer Körper lügt nie, auch nicht, wenn wir ihn nicht verstehen.

Wieviel Wissen wir auch sammeln, wie reich oder berühmt wir auch sind, nichts ist eine Garantie für dauerhafte Gesundheit.

Ja zu sagen zum Leben und unserem Körper, kann uns helfen, auch Ja zu sagen zu der Welt, in der wir leben.

Der erste Schritt auf dem Weg zu wahrem Glück ist, dir selbst und deiner Liebe treu zu sein. Dazu haben wir ein wunderbares Haus, in dem wir uns entfalten können. Den Körper als dein Haus zu betrachten, macht es möglich, Herr über das eigene Leben zu werden.

Wir haben alle eine große Verantwortung, dem Leben und uns selbst zu dienen. Kein Mensch wird glücklich, wenn er nur an sich alleine denkt. Das Leben ist Wir, mit einem großen „W“. Wir ist alles, was lebt; vom Atom bis zur unendlichen Galaxie. Alles ist miteinander verbunden, nichts existiert unabhängig. Wir sind zusammen auf dem Weg: in eine neue Zeit, die verbinden soll, statt zu trennen. Es ist eine Zeit, in der niemand weiß, wo es hingeht. Vertrauen und Hoffnung sind die Qualitäten, die unserem angesammelten Wissen jederzeit Kraft und Kreativität geben können.


Wir hoffen, dieses Buch hat dich ein wenig inspiriert und berührt und freuen uns auf ein Wiedersehen im nachfolgenden Band.


Im nächsten Buch werden wir mehr darüber erfahren, was uns verbindet und Kraft gibt.

 

Was sind Gefühle?

Woher kommen sie?

Warum können sie sich plötzlich ändern?

Was ist der Unterschied zwischen Denken und Fühlen?

 

Emotionen sind lebenswichtig.

Wir werden erforschen, warum das so ist und wie wir sie in unseren Alltag integrieren können.
 

Was ist Respekt?

Was ist Selbstrespekt?

Was geschieht, wenn unsere Emotionen unser Leben dominieren?

Wie finden wir innere Harmonie und Balance in unseren Emotionen?

Band 2 – Gefühle, Empfindung und Selbsterkenntnis

Sind Gefühle wirklich so, wie wir sie erfahren?

Im vorigen Abschnitt haben wir gesehen, dass es einfach ist, im Alleinsein einen liebevollen Gedanken und ein liebevolles Gefühl zu erzeugen und zu erleben. Leider ändert sich das oft genug, sobald wir zu zweit oder zu mehreren zusammentreffen. Unser ursprüngliches Gefühl wird vermischt mit dem Gefühl eines anderen und dann entstehen „gemischte Gefühle“. Unser reines Gefühl der Liebe kann sich durch Mischung der Gefühle und Gedanken anderer zu heftigen emotionalen Wallungen hochschaukeln, und damit verlieren wir unsere liebevolle ursprüngliche Klarheit. Wenn in deiner Nähe eine Person in Liebe ist und sich dessen bewusst ist, strahlt sie ein gutes Gefühl aus, du spürst die gute Aura. Sie ist klar und schön, wer hält sich nicht gerne in der Nähe eines solchen Menschen auf? Und eigentlich wollen wir sogar das Gefühl haben. Leider lassen sich die Liebe und das Gefühl der Liebe nicht greifen. Man muss es sich „verdienen“, in dem man ebenso selbst in Liebe sein kann. Dann werden sich Gefühle nicht vermischen, sondern frei und neutral ausgetauscht oder geteilt. Das ist eine immense Herausforderung, denn Liebe bei einer anderen Person zu suchen, ist einfacher. Deswegen projizieren wir unbewusst unsere Liebe auf Menschen oder Ereignisse um uns herum, also lenken wir Gefühl und Aufmerksamkeit nach außen. So kommt es, dass wir schließlich ein positives, angenehmes oder wundervolles Gefühl von einem „Objekt“ abhängig machen.

Ein solches Objekt kann ein Mensch sein, eine Situation oder ein Stückchen Schokolade. Nach und nach verwechseln wir dann unsere eigene Liebe mit einem Gefühl, von dem wir denken, es würde durch im Außen liegende Ursachen hervorgerufen. Wir lieben dann die Schokolade, aber haben uns selbst aus der Verantwortung zurückgezogen. An sich klingt das ja verlockend, die Schokolade für dein Glück verantwortlich zu machen, denn dabei brauchst du selbst nichts mehr zu tun. Machen wir uns da etwas vor? Machen wir es uns nicht zu einfach, nach einem Glücksgefühl zu streben, von dem wir glauben, es nicht in uns selbst finden zu können?

Dieses Missverständnis wiederum hat seinen Ursprung in unserer Vergangenheit. Wenn zwei Menschen sich treffen, treffen auch verschiedene Geschichten aufeinander; jeder erzählt tatsächlich seine eigene Story und alle verschiedenen darin gespeicherten Erfahrungen und Vorstellungen über Liebe. Die auf diese Weise angesammelten Vorstellungen bleiben als Überzeugungen in unseren Gedankenmustern und in unserer Gefühlswelt im Gedächtnis.

Die Vermischung zweier Geschichten baut ein Spannungsfeld auf, eine Mixtur, in der unsere Gefühle und Emotionen entstehen. Diese Mixtur halten wir dann für wahr - unter dem Namen „meine“ oder „deine“ Liebe.

Aus allen diesen Überlegungen müssen wir nun annehmen, dass Gefühl und Gedanken der Liebe, die wir in unserer Vorstellung ursprünglich erzeugt hatten, durch das Gemisch der Gedanken und Gefühle unseres Gegenübers gefärbt werden. 
Jeder reagiert hierauf wiederum auf seine eigene Art. Erscheint dir das zu kompliziert? Dann lass uns doch einfach bei uns selbst anfangen:

Band 3 – Das Ich, das Selbst und das Ego

Ja sagen zu allem im Leben. Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie oft dein Ja wirklich JA, und dein Nein wirklich ein NEIN ist? Jedes Mal, wenn wir ja sagen, steckt auch ein wenig nein mit darin. Auch dort, wo wir „nein“ sagen, schwingt ein unausgesprochenes ja mit. Solange wir in einer polarisierten Welt mit Subjekt und Objekt leben, funktioniert der Geist so ambivalent. In allen unseren Entscheidungen lassen wir uns auf diese Weise den Fokus entziehen. Wen wundert es da noch, dass wir nicht wirklich dauerhaft erfolgreich sind in unserer Suche nach wahrem Glück?

Unsere im Unterbewusstsein ablaufenden Programme und Motive lassen das Ja oder Nein schwanken und sich vermischen. Solange wir nicht authentisch sind, passiert das immer wieder und wird uns auch nie klar sein.

Ein Mensch der authentisch ist, lügt nicht, muss nicht anders sein als er ist. Er kennt sich selbst und verbirgt keine Geheimnisse. Man kann sich 100% auf ihn verlassen. Das heißt nicht, dass wir ihn dann automatisch auch immer mögen. Aber es ist sicherlich wertvoll, solche Menschen anzuhören, denn sie werden unserem Bewusstsein ganz sicher etwas hinzufügen, uns bereichern. Sie haben eine besondere Ausstrahlung, man kann sie nicht ignorieren. Authentische Menschen stehen zu dem, was sie fühlen und denken. Sie denken und handeln so, wie sie im Moment sind, d.h. sie reagieren unerwartet oder unkonventionell, locken dich aus deiner Komfortzone, auch wenn die Situation schwierig zu ertragen ist.

Leider sind die meisten unter uns nicht zu 100% sie selbst, wir sagen nicht wirklich ja zu uns selbst. Nichtsdestotrotz ist dein Leben das Deine, nichts geschieht durch Willkür, Chaos oder Zufall. Du bist der Schöpfer deines eigenen Glückes.

Ja sagen zu deiner Welt = Ja sagen zu dir selbst.

Band 4 – Die Kraft des Herzens

Es ist manchmal sinnvoll, einen Blick zurückzuwerfen auf unsere Veränderungen, um sie umfassend und zutiefst anzunehmen und in unser Leben zu integrieren. Da wir uns selbst jeden Tag subjektiv erfahren, ist es schwer, ein objektives (genaues) Bild von uns selbst zu sehen. Sogar unser Spiegelbild kann uns betrügen. Sind beispielsweise unsere Bemühungen, unser Altwerden mit allen Mitteln, die der Markt so hergibt zu vertuschen, nicht ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir dem Spiegelbild etwas vorgaukeln wollen?

Auch unser Geist braucht ein „Make up“. Make up your mind bedeutet genau das, was wir tun sollten: wahre Schönheit in uns selbst finden!

Ein Mensch, der zu Geduld wird, ist entspannt und kann nie enttäuscht oder verletzt werden. Die Kraft der Geduld lässt unsere Seele strahlen und das Herz erweitern!

Das erste Buch dieser Reihe hat uns das Wissen über den Körper auf neue Weise eröffnet und erweitert. Uns ist jetzt klar, dass wir nicht unser Körper sind. Leiden ist nichts Körperliches. Jedes Leid, das wir erfahren, ist im Grunde genommen eine Erinnerung an bereits erfahrene Gefühle. Der Körper zeigt uns nur, wie wir mit ihm umgegangen sind. So, wie ein Auto etwas über den Fahrer aussagt, erzählt unser Körper, wie sich der Geist benimmt. Ein Alkoholiker wird und muss auch körperlich krank werden, weil dem Geist etwas fehlt. Das Verlangen nach sinnlichem Glück ist ein Schrei der Seele. Der Geist sucht nur sinnliche Glücksreize, weil er nicht weiß, wo das Glück wirklich ist. Es ist der Geist und nicht der Körper, der uns krank macht. Der Körper zeigt nur die Resonanzen unserer Triebe. Triebe sind als instinktive Form der Befriedigung von Glück zu verstehen, sie stammen noch aus unserer animalischen Natur. Natürlich kann uns das glücklich machen, aber nur kurzfristig. Sowie ein Löwe sich glücklich fühlt, nachdem er ein anderes Tier gefressen hat und satt ist. Sobald der Hunger wieder einsetzt, muss und soll er das bekommen, was er braucht, um diesen Hunger zu befriedigen. In dem Sinne sind wir Menschen in gewisser Weise ähnlich, solange wir das wahre Glück nicht kennengelernt haben.

Im zweiten Buch haben wir uns mit Gefühlen, Emotionen und Empfindung beschäftigt. Gefühle brauchen wir, um aus unserem Verhalten zu lernen. Das unterscheidet uns von Tieren. Wir können unsere Gefühle durchfühlen und uns damit neue Einsichten geben. Wir können durch unser Bewusstsein / Bewusstheit das Verlangen nach Befriedigung zügeln. Jedoch kann und wird uns das Wiederholen von sinnlicher Befriedigung oder dem Drang, einem guten Gefühl hinterherzulaufen nie langfristig glücklich machen. Im Gegenteil, es wird uns Leiden bereiten, weil das Verlangen nach Befriedigung unent-

wegt wiederkommt, wenn wir die äußeren Reize oder Auslöser unserer Glückserfahrung entbehren müssen.

Band 5 – Vom inneren Frieden und der Erkenntnis des Seins

Die Mitte ist immer zwischen zwei Seiten.

Das Ende des Egos

Halte hier einfach einmal inne mit Lesen und schaue zurück in dein Leben. Versuche, dich an verschiedene Situationen zu erinnern und in sie hineinzuspüren, da, wo der „gute Teil“ in dir präsent war. Wie hast du dich dabei gefühlt? Was in dir war es, dass dieses Gefühl wahrgenommen hat? Versuche ebenso zu sehen, woran genau du dieses Gefühl festgemacht hast. War es abhängig von Menschen? War es abhängig von Situationen oder Ereignissen?      

Sei ehrlichmit dir selbst und bewerte es nicht.

Im Anschluss an die eben beschriebene Übung versuche dasselbe mit Lebenssituationen, in denen der „falsche Teil“ von dir präsent war. Stelle dir nochmals dieselben Fragen und bewerte nicht.

Jetzt versuche zu sehen, wer denn dies alles beobachtet. Wer ist derjenige, der wahrnimmt, der deine scheinbar „guten und falschen Seiten“ sieht?

Wir können jetzt feststellen, dass wir in unserer Selbstreflektion immer zu dritt sind, und dass unsere vermeintlich guten und falschen Seiten, die wir erleben, nur Teil eines immer wiederkehrenden Films sind, der sich in unserem Bewusstsein (= der Wahrnehmer) abspielt. Ist das nicht wie ein Wunder? Du bist gar nicht die Person, die du denkst zu sein. Dein Denken ist nur das Festhalten an Verhaltens- und Denkmustern, denen du immer mit deiner gesamten verfügbaren Energie Nahrung gegeben hast. Sobald deine guten und falschen Seiten keine Energie mehr erhalten, werden sie einfach „sterben“. Es ist genau das, was uns auf unserer spirituellen Suche bevorsteht. Sterben wird nur das Ego, die Idee, die wir von und über uns selbst haben. Das, was wir wirklich sind, Bewusstsein, wird nicht sterben.

Die wirkliche Mitte ist ein Zustand, den wir als das wahrhaftige, authentische Selbst beschreiben könnten. Es ist einfach das, was es ist. Sobald unser Bewusstsein diese Mitte erfährt, sind wir frei von Schuld, frei von Angst und frei von einer Idee, etwas sein oder darstellen zu müssen. Da ist keine Notwendigkeit mehr, sich zu rechtfertigen, zu beweisen oder auf der Suche nach Anerkennung zu sein. Wir vergleichen uns selbst nicht mehr mit anderen und lassen andere ebenso frei sie selbst zu sein. Damit beenden wir alle Konfliktsituationen und sind offen für das, was wirklich ist. Wir verlieren das Bedürfnis, alles mental zu erfassen und unsere emotionalen Verstörungen werden sich auf eine sanfte Art und Weise auflösen. Jede Begegnung mit Situationen oder Personen, die vermeintlich anders sind als wir selbst, sehen wir lediglich als eine Möglichkeit, einen Teil von uns zu trainieren, der noch in uns schläft. Es sind weder unsere guten noch falschen Seiten, es ist das, was wir immer waren, immer sind und immer sein werden. Es ist der Teil in uns, der frei ist von Zeit, Raum und Vorstellung: reines Bewusstsein ohne Zentrum.

Band 6 – Von Verständnis zu Einsicht

Im Herzen kommt alles zusammen

Evolution ist ein Prozess, durch den sich aus Erde Organismen entwickelt haben. Durch Austausch und Verbindung der Elemente zu neuen Substanzen sind über viele Zwischenstufen kleine Mikroorganismen zu einem komplexen Organismus herangewachsen, den wir Homo sapiens nennen. Seine aufrechte Haltung ist in der Evolution eine Bewegung, eine Aufrichtung von unten nach oben, aus dem Vierfüßlergang und Instinktverhalten zum Gang auf zwei Beinen und der Reifung eines Bewusstseins, das zur Selbstreflexion fähig ist.

Das menschliche Nervensystem „spiegelt“ diese Bewegung in beide Richtungen: Fallen wir beispielsweise zurück in alte, instinktive Reaktionsmuster, fließt die Energie in die unteren Organe und Gliedmaßen. Richten wir unser Bewusstsein auf höhere Ziele / Ideale, erfolgt die Bewegung nach oben, entdecken wir neue Möglichkeiten, stoßen an Grenzen in unserer Entwicklung, die wir überschreiten müssen, um uns selbst neu zu erfinden.

Bewegung nach oben ist positiv: gute Laune, Leichtigkeit, Licht, Raum.

Bewegung nach unten äußert sich durch düstere Stimmung, Schwere, Dunkelheit, Enge.

Schau die Menschen an, welche Körperhaltung sie zeigen: die fröhlichen, optimistischen gehen aufrecht und ihr Kopf ist nach oben gerichtet; depressive, niedergeschlagene Stimmung zeigt sich in hängenden Schultern und nach unten gerichtetem Blick.

Können wir diese energetischen Bewegungen in uns selbst spüren?

Wie schaffen wir es, unsere Sensibilität so zu trainieren, dass wir den Kontakt mit einer Intelligenz herstellen können, die unser Denken transformieren kann?

Wodurch wird der Prozess der Evolution gesteuert?

Gibt es eine kosmische Intelligenz, die wir als Etwas bezeichnen, mit der wir uns verbinden können?

Wie können wir das Herz öffnen, um uns mit diesem Etwas zu verbinden, da unser Gehirn es noch nicht kennt?   

Das Herz des Universums entspricht dem großen Herzen, dem göttlichen Funken, der auch uns und jedes Wesen durchdringt:
 

Wir sind im Universum und das Universum ist in uns.
 

Das ist keine utopische Idee, es ist ein Fakt. Wir sind lebendig geworden, weil der Stoff der Erde mit Energie versorgt wurde und wird. Diese Energie kann aus verschiedenen Perspektiven oder Bewusstseinsebenen wahrgenommen werden. Energetisch / feinstofflich verbinden uns die sieben Chakren mit dem Bewusstsein von Etwas Höherem, das wir mit den Sinnesorganen und dem stofflichen / physisch funktionalen Gehirn nicht wahrnehmen können.

Band 7 – Die Essenz der Bewusstseinsreise

Vorwort

In der heutigen Zeit gibt es in der Welt kaum noch etwas, was es nicht gibt. Trotz dieses Überflusses scheint es uns allen an etwas zu fehlen! Gibt es überhaupt dieses „gewisse Etwas”, das dauerhaft und wirklich glücklich machen kann?

Menschen, die auf der Suche nach etwas sind, kreieren aus ihrem Bedarf heraus kollektiv ein Angebot, einen mittlerweile enorm vielfältigen „Markt”, auch für spirituelle Praktiken. Hier offenbart sich ein Spektrum, das viele Menschen anzieht, und jeder denkt oder meint, etwas gefunden zu haben, was ihn auf dem Weg der Erkenntnis weiterbringt. Eines jedenfalls zeigt uns diese Vielfalt des spirituellen Angebots: dass die Menschen auf der Suche sind. Doch folgt die Enttäuschung meistens schneller als das Glück des Augenblicks andauert. Obwohl manche durch die Frustration der Enttäuschung den Weg verlieren, ist es genau das, wodurch sie den Weg wiederfinden und weiterkommen.

Die Erweiterung des Bewusstseins verläuft in Schichten. Sie verkörpern die Zeit in Gestalt unserer Geschichte. Diese Schichten zu meistern, bringt uns dem Sinn einer spirituellen Praxis näher und ebenso dem ersehnten Ziel des Lebens.

Was Spiritualität ist, können wir nur entdecken, indem wir nicht nur spirituelle Inhalte als Wissen konsumieren, sondern uns auch auf der weltlichen Ebene, in jedem Augenblick des Alltags, bemühen, präsent zu sein und dadurch einen Prozess in uns zu starten und zu durchleben, der uns das werden lässt, was wir ersehnen. Wenn wir diese Entwicklung in uns selbst nicht beginnen und durch tägliche Praxis festigen, können wir nie wissen und sein, was wir suchen.

Bis heute hat es der Mensch weder als Individuum noch im Kollektiv geschafft, im „Hier und Jetzt” das höchste Selbst zu finden und zu werden. Alle Heiligen, die sich selbst realisiert haben, verließen, so wie es scheint, die Erde und haben viele ihrer Schüler in oft großer Verzweiflung allein gelassen. Nur wenige unter ihnen konnten danach ahnen, und damit für sich selbst erforschen, was die geheimen Lehren und symbolischen Botschaften ihrer Meister bedeutet hatten.

Es scheint jetzt an der Zeit zu sein, dass wir nicht nur jeder Mensch für sich, sondern auch als Kollektiv, das herausfinden können, was all diese Meister versucht haben, uns nahezubringen und immer noch tun - sogar, wenn sie physisch nicht präsent sind.

Uns selbst aufzumachen, eigene Initiative, Entschlusskraft und nicht zuletzt das Vertrauen in unseren göttlichen Kern aufzubringen, genau das ist es, was wir in der Geschichte versäumt oder nicht geschafft haben.

Wie kommt es, dass alle Menschen seit anfangsloser

Zeit suchen?

Was suchen sie und was suchst du? 
Ist es das Zeitlose? Ist es das, was wir nicht kennen?

Oft sind Menschen, die suchen, der Meinung sie brauchten alte Weisheiten nur zu verstehen und zu praktizieren und schon käme die Erkenntnis des Seins von selbst. Sie haben gebetet, meditiert, studiert und diskutiert. Das Verständnis hat sich erweitert, und in einer geschützten Umgebung scheint alles in Ordnung zu sein. Geraten sie aber in Situationen, in denen ihr Verständnis und die Liebe auf die Probe gestellt werden, scheint plötzlich alles nicht mehr so klar zu sein: das Chaos greift um sich, und die Verwirrung reißt die Menschen aus ihrer Balance. Gerade darin liegt der Schlüssel zur Erleuchtung. Auch die Mönche und Gelehrten aus der Geschichte mussten, genauso wie du und wir, im Alltagsleben das praktizieren, was die Erfahrungen der Geschichte oder der vorherigen Leben jeden gelehrt hatte. Das zeigt letztlich, ob es im Bewusstsein realisiert ist.

Und so fragen die Menschen in ihrer oft verzweifelten Suche nach Glück nach einer konkreten Anleitung, um das innere Chaos wieder in Ordnung zu bringen. Diese konkrete Anleitung gibt es leider nicht. Alles, was die Geschichte gelehrt hat, hat offenbar die Menschheit nicht gerettet. In dem Begriff „Neue Zeit“ steckt genau diese Einsicht: es gibt kein Rezept, keine Strategie, keinen Plan. Wahre Liebe ist jeden Moment neu, frisch und frei von alten Mustern. Neue Zeit heißt, alles ist in jedem Moment neu. Wir können es nicht kennen oder vorausplanen. Neue Zeit heißt, die Hingabe und ein tiefes Vertrauen zu entwickeln. Hingabe zu und Vertrauen in ETWAS, das viel grösser, klarer, weiser, anders und liebevoller als das ist, was wir bis jetzt kennen. ES übersteigt jede Vorstellung und Erwartung, jenseits aller Grenzen von Raum und Zeit. Und nichtsdestotrotz ist es das Hier und Jetzt, das Paradoxon spiritueller Realisation. Daher helfen uns Methoden nicht mehr weiter.

Es sind die Hingabe zum Leben und das Vertrauen in sich selbst und die Menschen, die uns in offener Kommunikation miteinander letztendlich dieses wahre Glück und die Wahrheit bringen können und dies in unserem Sein zu werden.

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